Geschichten über Kalbe Milde
 

 
Kalbe rund um
Touren



 

 

Rund um – Kalbe (Milde) -
 

Fahrradtour durch die Milde Niederung und die „Altmärkische Schweiz“ .



Wir laden Sie ein zu einer Fahrradtour - Rund um Kalbe (Milde). Wir möchten mit Ihnen eine Fahrradtour durch die Milde Niederung Richtung Schenkenhorst unternehmen und danach einen kleinen Abstecher in die „Altmärkische Schweiz“ wagen.

Länge: ca 27 km (Rundtour)
Fahrtzeit: ca 2 Stunden (ohne Aufenthalt)
Weg: eben, drei Steigungen von 70 Metern auf max 150 Meter, unproblematisch zu befahren, Radweg, landwirtschaftliche und Waldwege, nur ein paar 100 Meter Landstraße.

Unsere Fahrt beginnt bei B am Fahrradstützpunkt an der Burg, zwischen MEDIAN Klinik und Altersheim.


Startpunkt


Es geht dann weiter Richtung Stadt, in Höhe der Badeanstalt (übrigens im Sommer immer einen Besuch wert) biegen wir links ab in den weißen Wall und erreichen am Ende den Weg an der Milde. Diesem folgen wir bis zum Gardelegener Tor. Hier biegen wir links ab und folgenden dem Lauf der Milde.


in der Milde Niederung


Hier wurde bereits im 12. Jahrhundert eine Milderegulierung vorgenommen. Teilweise ist der Mildedeich 2 Meter über dem Umland gelegen. Wir fahren durch diese sehr schöne Gegend bis zum Wehr kurz vor Schenkenhorst. Hier finden wir eine kleine Besonderheit (Nr. 1), von rechts kommt die Wiepker Beecke, sie fließt unter der Milde hindurch und wird dann zum Königsgraben, der unterhalb von Kalbe (Milde) wieder in die Milde fließt. Gleichzeitig befindet sich hier ein Überlauf, so dass die Stadt Kalbe (M) stets vor Hochwasser geschützt ist. Noch in den 60 er Jahren des vorigen Jahrhunderts konnten die Jungs direkt von Wiepke über die Beecke und Milde mit den Schlittschuhen nach Kalbe laufen. Hier gibt es auch Sitzmöglichkeiten für eine Rast.


der Dücker vor Schenkenhorst


Vor Schenkenhorst fahren wir nach rechts über die Brücke und dann bis zur Mitte des Ortes. 50 Meter weiter links kann man das alte Gutshaus der Familie von Alvensleben sehen. Es kann leider nicht besichtigt werden (Nr. 2).Wer sich aber dafür interessiert, kann gern unter http://www.wiepke.de/g.php?pid=g_9_sch.php einiges über die Geschichte dieses Hauses erfahren. Im Sommer findet hier immer das beliebte Parksingen statt.


im Hintergrund das Gutshaus


In der Mitte des Ortes fahren wir rechts ab, ein kleines Stück auf der Landstraße bis zur Bio Gas Anlage. Dort biegen wir nach links ab und fahren durch die Wiesen nach Wiepke. Gleich zu Beginn des Ortes sehen wir auf der linken Seite den alten Bahnhof der Kleinbahnstrecke Kalbe (M) – Gardelegen. Wir fahren durch den Ort bis zu Fernverkehrsstraße 71. Dort überqueren wir diese Straße (Ampel) und fahren weiter bis zum Mühlenweg. Hier steht eine sehr schöne uralte Wassermühle. (Nr. 3) Sie kann nach Voranmeldung besichtigt werden. Telefon des Vereinsvorsitzenden Herrn Gille 039085 6418

das alte Wasserrad


Er kann evt. auch die Besichtigung der Wiepker Feldsteinkirche organisieren.

Weiter geht es in die Berge, wenn wir die nächste Anhöhe erreicht haben, ist die Hälfte der Strecke geschafft. Bei der Einfahrt in Zichtau befindet sich gleich links der Ferienpark, hier werden Übernachtungsmöglichkeiten angeboten. An der nächsten Abzweigung biegen wir rechts ab. An der Straße haben wir dann die Möglichkeit links abzubiegen und das schöne Waldbad (Nr. 4) oder das Gut Zichtau inkl. Kaffee (Nr. 5) zu besuchen. Wir fahren aber geradeaus an der schönen Kirche vorbei.


die Kirche von Zichtau


Am Ausgang des Ortes biegen wir links ab, um dann gleich wieder rechts abzubiegen. wir fahren durch eine schöne Allee. Rechts können wir dann auf einem Hügel einen Baumkalender/Arboretum (Nr. 6) besichtigen. Wir biegen aber an der nächsten Abzweigung nach links ab. An der Stelle wo der Wald zu beiden Seiten beginnt, finden wir wieder einen kleinen Rastplatz (An der Nachtweide Nr. 7).


an der Nachtweide


Wir folgen dem Weg bergan, der in einen Hohlweg mündet. Wir haben dieses Stückchen als Ameisenweg bezeichnet, bei der letzten Durchfahrt hat mein Enkel 53 Ameisenhaufen gezählt, versuchen Sie es, vielleicht finden Sie noch mehr.

Bevor wir auf der Kuppe des Hügels den Wald verlassen, biegen wir rechts ab. Nach ca 200 hundert Metern macht der Weg eine große Rechtskurve. Hier bitte links abbiegen, wieder ca 200 Meter fahren und hinter einem kleinen Laubwald nach rechts abbiegen. (siehe auch die Detail Karte unten) Dann wieder ca 100 Meter fahren und wir können links schon den Gedenkstein „Friedrichsruh“ (Nr. 8 ein Stein der an Förster und Waldarbeiter erinnert, der Text ist in plattdeutsch) sehen.


Gedenkstein


Der Text lautet:
Friedrichsruh sallt hier heeten
Forstmeister Stahr hett dat seggt
Ut Strukwerk un Acker
Förster Behrens hett anleggt.
Beplant ist van Herrmann
De Hofherr min Sohn,
De Pöhl de hebb ick mookt,
Hier neb’n an hem’s stohn.
Un intünnt hett Mertens,
He is oft rubber gohn.
Hett scheert un ubadert,
As wenn’t Försters ha dohn.
De Stein is ut Koweln,
Do lag he inn Weg.
We hebb’n nu lotrecht mookt
Un gew’n em dut Stäh
Paul Beck het’t in schrew’n
Recht goot un akk‘rat
De Waldbau sall lewen
So lang de Welt staht!
Uns Herrgot mag gewen
As Erst un as Letzt
To Allens sin Segen
Wat hier ruter wässt.
Fr. Gille - 1937


Auch hier besteht die Möglichkeit einer kleinen Rast.


Detail Ansicht Punkt 8


Wir folgen dem Weg weiter, der dann ein paar Kurven macht, an der nächsten Abzweigung (wir können schon die Bundesstraße 71 sehen) fahren wir nach links, um dann nach einem kurzen Stück rechts auf den Hauptweg abzubiegen. In der Ferne können wir dann schon den Parkplatz an der B 71 sehen, wo wiederum die Möglichkeit einer Rast (Nr.9) besteht.

Wir überqueren die Straße und halten uns rechts. Hier stand in den letzten Kriegstagen WK2 ein Lazarett. An der nächsten Abzweigung fahren wir rechts weiter, um dann nach Erreichen der Anhöhe eine lange Strecke bergab zu fahren. Bis in den kleinen Ort Neu Wernstedt hinein.

Wir überqueren die Landstraße und fahren durch den Ort. Dann folgen wir einem landwirtschaftlichen Weg. An der nächsten Abzweigung biegen wir einmal rechts und dann gleich wieder links ab. Wir radeln dann unserer letzten kleinen Anhöhe, dem Pickelsberg, entgegen. Oben angekommen, biegen wir links ab und an der nächsten Abzweigung im Tal dann nach rechts und nach 100 Metern wieder nach links.

Am Ende dieses kleinen Stichweges, kann man über dem Graben noch eine ehemalige Eisenbahnbrücke der Kleinbahn erkennen.

Hier biegen wir nach rechts ab, in den alten Plansweg, an dessen Ende wir wieder die Milde und damit Kalbe (M) erreichen.

Wenn Sie Lust auf eine weitere Tour haben, finden Sie entsprechendes Infomaterial auch in der Tourist Information in der Schulstraße.

Viel Spaß, bis bald.

Hier kann die Tour heruntergeladen werden

 
 
 
 
 
   
  
 

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