Geschichten über Kalbe Milde
 

 




 

 


Burg- und Stadtmuseum "Altes Wachhaus"
 

Das Alte Wachhaus wurde 1584 errichtet. Es diente der Beherbergung der Wachmannschaften der Burg.

Im Laufe der Jahrhunderte, hat es zu verschiedensten Zwecken gedient, als Wohnung, Vorratskammer oder als Abstellraum. Um 1970 war es einmal für mehrere Jahre Jugenclub, bis dann den Bewohnern der Burg und auch der gegenüber im alten Gutshaus der Mühle beherbergten Staatssicherheit, die Musik zu laut wurde.
Aus der Versenkung wurde es dann erst wieder in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts gehoben. Hans Käbel, ein ehemaliger Redaktuer der Volksstimme und engagiertes Kulturbundmitglied, wurde aktiv. Ihm und eine Reihe von Personen ist es zu verdanken, dass damals die Burg und auch das Wachhaus repariert, instandgesetzt und wieder auf Vordermann, wie mann so schön sagt, gebracht wurde. Zu dieser Gruppe gehörten Bernd Langeleist, Bernhard Schulze, Gerhard Schulze und Henning Krüger. Mit Ihrer Hilfe und weiteren Mitstreitern wurde damals auch der kalbenser Kultur- und Heimatverein gegründet. (siehe www.heimatverein-kalbe.de)

Das Wachhaus wurde in den folgenden Jahren durch die Touristinformation der Stadt betrieben, Hauptschwerpunkt waren kleinere heimatkundliche Ausstellungen und wechselnde Ausstellungen verschiedener Künstler. Hier engagierten sich vor allem Sigrid Gassel und Elisabeth Ozminski.

2013 erfolgte dann eine Neuausrichtung des Wachhauses, in der unteren Etage wurde der große Raum der Burggeschichte gewidmet, in einem Raum wird über den Goliath informiert und in zwei weiteren Räumen über bedeutende kalbenser Persönlichkeiten. Für die Umgestaltung zeichneten die damalige Mitarbeiterin der Touristinformation Nadine Große sowie Elisabeth Ozminski und Henning Krüger.

Im Sommer 2015 wurde dann mit der Umgestaltung der oberen Etage des Wachhauses zum Thema Stadtgeschichte begonnen. Folgende Schwerpunkte können hier jetzt betrachtet werden:
- Ur- und Frühgeschichte,
- erste Urkundliche Erwähnung von Kalbe (Milde),
- Äbtissin Oda und das Nonenkloster zum heiligen Laurentius,
- die Milde,
- die Bevölkerungsentwicklung unserer Stadt und die Entwicklung der Wappen,
- die Geschichte der Brauerei,
- Handel, Handwerk und Gewerbe,
- diverse Vereine: Schützenverein, Vfl Kalbe (Milde), Gesangsverein "Euterpe", Radfahrverein "Heiter Weiter" und der Männerturnverein
- Gründerzeit: Kleinbahn, Wasserwerk, Gaswerk
und einiges mehr. Auf verschiedenen Tafeln werden die Themen erläutert und mit Ausstellungsstücken ergänzt.
Im Treppenhaus kann anhand von historischen Foto-Aufnahmen ein Stadtrundgang durch das alte Kalbe gemacht werden.

Gleichzeitig mit dem Besuch des Wachhauses konnte schon immer der Haumannsturm besichtigt und bestiegen werden. Im Jahr 2015 wurde erstmalig auch einer der vielen Keller, die das Burggelände beherbergt, den Besuchern des Wachhauses zugänglich gemacht.

Hier sind einige wenige Bilder zu sehen und Sie bekommen einen kleinen Eindruck, es lohnt sich aber auf jeden Fall selbst einmal vorbeizukommen.

 Geschichten über Kalbe Milde

Das Wachhaus ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

von März bis Oktober
Mittwoch von 15.30 -16.30 Uhr
Freitag von 15.30 - 16.30 Uhr
Sonabend von 15.30 - 16.30 Uhr

von November bis Februar
Mittwoch von 16.00 - 17.00 Uhr
Freitag von 16.00 - 17.00 Uhr
Sonnabend von 16.00 - 17.00 Uhr

Sondertermine sind nach Vereinbarung mit der Touristinformation unter 039080 - 97122 möglich.

Das Besondere ist, daß die Absicherung der Öffnungszeiten seit November 2015 vollständig durch ehrenamtliche Bürger von Kalbe erfolgt. Wir sind sehr froh darüber. Ca 30 Bewohner unserer Stadt haben sich bereit gefunden, diesen Dienst regelmäßig ehrenamtlich zu versehen.
Auch dadurch, konnte die Besucherzahl im Jahr 2015 verdoppelt werden.

Neben Informationstafeln, Bildern und diversen Ausstellungsstücken, bietet das Museum auch seit neuester Zeit Audio - Texte an, dadurch wird mit einem weiteren Medium das jeweilige Thema erläutert bzw. vertieft. Sie können den QR Code auf dieser Seite anklicken oder den Code hier oder im Wachhaus mit einem Handy oder Tablet einscannen.

Hier führt Henning Krüger durch den ersten großen Raum im Erdgeschoss.
Prof. Reimar v. Alvensleben erläutert den Stammbaum seiner Familie
Elisabeth Ozmiski gibt Informationen zu Johann Friedrich Danneil.
Elisabeth Ozmiski gibt Informationen zu Eugenie Schildt.
Eine Beschreibung des Goliath durch Henning Krüger.
Eine Meldung des mdr zum Goliath.
Christa Kessler führt durch die Altstadt.
Hans Schmidt unser ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger gibt Erläuterungen zur Ur- und Frühgeschichte.
Ein Gedicht von Fritz Hagen über die Milde, gesprochen von Uta Krüger, im Hintergrund Musik der Gruppe Hoahnenfoot.

 
 
 
 
 
   
  
 

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